SPD fordert Digitalbonus für gemeinnützige Organisationen

Abgeordneter Arif Taşdelen: Digitale Teilhabe für alle ermöglichen – gemeinnützige Organisationen bei der Digitalisierung unterstützen

 

Der Nürnberger SPD-Abgeordnete Arif Taşdelen fordert die bayerische Staatsregierung auf, gemeinnützige Organisationen bei der Digitalisierung ihrer Angebote zu unterstützen. Dazu soll der Empfängerkreis des bayerischen Förderprogramms „Digitalbonus“ um gemeinnützige Organisationen erweitert werden – das Förderprogramm ist bisher nur auf kleine und mittlere Unternehmen ausgelegt. Ein entsprechender Antrag wird morgen (28. Januar) im Ausschuss für Wirtschaft und Digitalisierung behandelt.

 

„Viele Vereine und Initiativen arbeiten mit Herzblut daran, ihre Angebote auch in Zeiten von Corona zumindest online aufrechtzuerhalten. Doch oft fehlt es dafür an der digitalen Infrastruktur. Gemeinnützige Organisationen unterstützen Menschen in den verschiedensten Lebenslagen. Damit sie das auch weiterhin tun können, sollte der Freistaat ihnen bei der Digitalisierung unter die Arme greifen“, erklärt Taşdelen.

 

Zu den Angeboten, die gut online durchgeführt werden können, gehören auch Integrationsprojekte wie etwa Sprachkurse, Hausaufgabenhilfen und Fortbildungsangebote für Migrantinnen und Migranten. Als integrationspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion weiß Taşdelen einerseits um die Wichtigkeit solcher Angebote und andererseits um Probleme bei der Umsetzung: „Viele gemeinnützige Träger möchten ihre Angebote gerne in den digitalen Raum verlegen. Das scheitert aber oftmals an der fehlenden Infrastruktur insbesondere auf Seiten der Teilnehmenden. Mithilfe eines Förderprogramms könnten Träger den Teilnehmenden aus einem Leihpool digitale Endgeräte zur Verfügung stellen.“

 

Die Sprecherin für Digitalisierung Annette Karl unterstreicht: „Der Digitalbonus ist ein einfaches Instrument, mit dem ohne viel Bürokratie der Digitalisierung in vielen Bereichen auf die Sprünge geholfen werden kann. Davon sollten auch gemeinnützige Organisationen profitieren. Allerdings muss dann auch das Budget des Förderprogramms entsprechend erhöht werden.“

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