Schulsekretärinnen besser bezahlen und entfristen!

SPD-Antrag in morgiger Ausschusssitzung – Fachsprecher Arif Taşdelen: Der gewaltige Verwaltungsaufwand einer Schule spiegelt sich bisher nicht in den Arbeitsbedingungen der Sekretariatskräfte wider.

 

Schulsekretariatskräfte in Bayern brauchen mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen: Diese Forderung stellt die BayernSPD-Landtagsfraktion in der morgigen (22. Januar) Sitzung des Ausschusses für Fragen des Öffentlichen Dienstes. Der Sprecher der Fraktion für Belange des Öffentlichen Dienstes, Arif Taşdelen, betont: „Die Schulsekretärin – in den meisten Fällen sind es Frauen – ist erste Anlaufstelle für Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, nicht-pädagogische Angestellte der Schule, Jugendämter, Lieferanten, Handwerker und viele mehr. Doch der immer größer werdende Anspruch dieser Arbeit spiegelt sich nicht in der Bezahlung wider: Bis auf wenige Schularten wird Schulsekretariatskräften nur E4 gezahlt. Das sind in der ersten Gehaltsstufe nicht einmal 1.500 Euro netto in Vollzeit. Wir fordern E6 für alle Schulsekretariatskräfte mit der Möglichkeit einer Beförderung bis zu E8.“

 

Hinzu komme, dass es nicht nur bei Lehrerinnen und Lehrern, sondern auch bei Sekretariatskräften gängige Praxis und Unart sei, diese zu Beginn des Schuljahres einzustellen und bis zu den Sommerferien zu befristen, um sich in diesen sechs Wochen die Personalkosten zu sparen. „Dem muss dringend ein Riegel vorgeschoben werden. Generell sind Befristungen familienfeindlich und nicht zukunftsgewandt.“

 

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Antrag

der Abgeordneten Dr. Simone Strohmayr, Doris Rauscher, Margit Wild, Martina Fehlner, Arif Tasdelen, Diana Stachowitz, Michael Busch, Volkmar Halbleib, Ruth Waldmann, Klaus Adelt SPD

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