„Junge Menschen nicht im Stich lassen“

Nachdem die Staatsregierung in dieser Woche eine Öffnung der Präsenzangebote der Erwachsenenbildung verkündete, fordert der SPD-Landtagsabgeordnete Arif Taşdelen eine schnellstmögliche Öffnung der Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit. „Die Jugendarbeit wird in der achtseitigen Pressemitteilung der Staatskanzlei lediglich in einem Halbsatz erwähnt. Ich bin der Meinung, dass Jugendarbeit mehr wert ist, als sie in einem Halbsatz abzufrühstücken“, erklärt Taşdelen.

 

Bereits Ende April hatte der Nürnberger Abgeordnete die Staatsregierung in einem Antrag (DRS. 18/7647) aufgefordert, ein Konzept für die Öffnung der Jugendzentren, Aktivspielplätze und weiterer Einrichtungen der offenen Jugendarbeit vorzulegen. Dazu gehöre auch ein Hygienekonzept und die Ausstattung der Beschäftigten in den Einrichtungen mit der nötigen Schutzkleidung. Für Taşdelen steht fest: „Wir dürfen junge Menschen in der Krise nicht aus dem Blick verlieren. Die Staatsregierung muss den Jugendämtern nun unverzüglich konkrete Anweisungen für eine kontrollierte Öffnung der Einrichtungen der offenen Jugendarbeit geben.“

 

Antrag Öffnung der Jugendzentren

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