Fußball ist weit mehr als nur ein Spiel um Punkte und Pokale; er ist eine universelle Sprache, die Menschen unabhängig von Herkunft oder körperlichen Voraussetzungen verbindet. Das wurde bei den DFB-Inklusionstagen 2025 in Nürnberg auf eindrucksvolle Weise deutlich. Die Veranstaltung verwandelte den Platz in eine Arena der Vielfalt, in der der Spaß am Sport und die Begegnung im Mittelpunkt standen. Für mich war es eine Selbstverständlichkeit und große Freude, der Einladung zu folgen und beim prominent besetzten Einlagespiel selbst die Fußballschuhe zu schnüren.
Das Promispiel war zweifellos eines der Highlights des Wochenendes. Gemeinsam mit anderen Persönlichkeiten aus Politik, Sport und Gesellschaft sowie Fußballern mit und ohne Handicap standen wir auf dem Platz, um ein Zeichen zu setzen: Sport kennt keine Barrieren. Dass es dabei nicht nur symbolisch zuging, sondern auch der sportliche Ehrgeiz geweckt wurde, zeigte der muntere Spielverlauf. Es hat mir riesigen Spaß gemacht, Teil dieses Teams zu sein, und ich freue mich natürlich sehr, dass ich mit zwei eigenen Treffern zum unterhaltsamen Ergebnis beitragen konnte – auch wenn der wahre Gewinner an diesem Tag der Inklusionsgedanke war.
Abseits des Platzes boten die Inklusionstage eine wertvolle Gelegenheit, die ganze Bandbreite des Handicap-Fußballs kennenzulernen – vom Blindenfußball bis hin zum Amputierten-Fußball. Es ist beeindruckend zu sehen, mit welcher Leidenschaft und welchem Können hier Leistungen erbracht werden, die höchsten Respekt verdienen. Solche Veranstaltungen sind unverzichtbar, um Berührungsängste abzubauen und zu zeigen, dass Teilhabe in unserer Gesellschaft überall möglich ist, wenn wir die Rahmenbedingungen dafür schaffen. Mein Dank gilt dem DFB, der Stadt Nürnberg und vor allem den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die dieses Fest der Begegnung möglich gemacht haben.