Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren
Es war mir eine besondere Ehre, am vergangenen Samstag den großen Festabend zum 125-jährigen Jubiläum der SPD Burgthann begleiten zu dürfen. Wenn ein Ortsverein ein solches Alter erreicht, feiert man nicht nur eine Zahl, sondern über ein Jahrhundert gelebte Demokratiegeschichte. Besonders beeindruckt hat mich der Blick in die Historie, den die Genossinnen und Genossen in ihrer Jubiläumsausstellung und dem begleitenden Heft aufgearbeitet haben.
Dass wir dieses Jubiläum im Jahr 2025 begehen konnten, verdanken wir einem faszinierenden historischen Fund, der in der Festschrift hervorgehoben wird: Im April 1900 tauchte im „Amtsblatt des königlichen Amtsgerichts zu Altdorf“ erstmals der „Arbeiterunterstützungsverein“ auf. Dieser Vorläufer markiert die Wurzeln der Sozialdemokratie in Burgthann. Es bewegt mich zu sehen, wie aus dieser frühen Selbsthilfeorganisation eine politische Kraft gewachsen ist, die den Ort über Kaiserreich, Weimarer Republik und die dunklen Jahre des Nationalsozialismus hinweg bis heute prägt. Die Ausstellung zeigte eindrucksvoll, dass trotz teils lückenhafter Quellenlage der Geist der Solidarität in Burgthann nie abgerissen ist.
Der Abend im „Legend“ in Unterferrieden war jedoch alles andere als ein staubiger Rückblick. Mit der Band The Clocktowers und einer spürbaren Aufbruchstimmung hat der Ortsverein gezeigt, wie man Tradition und Moderne verbindet. Es war deutlich zu spüren, dass hier nicht nur die Vergangenheit verwaltet, sondern die Zukunft gestaltet wird. Mit Rainer Bock als Bürgermeisterkandidaten und der Kampagne „Burgthann 2026“ blickt die SPD vor Ort entschlossen nach vorn.
Ich gratuliere der Vorsitzenden Nadine Aigner und dem gesamten Team herzlich zu diesem stolzen Jubiläum und einer gelungenen Feier, die ihrer Geschichte würdig war. Auf die nächsten 125 Jahre – Glück auf!