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Pressemitteilung: Taşdelen fragt Söder, was genau er unter einem „echten Bayer“ versteht

Integrationspolitischer Sprecher: Aussage von Söder unsinnig.

 

Anlässlich der Äußerung von Staatsminister Markus Söder am politischen Aschermittwoch, „am Münchner Marienplatz trifft man selten einen echten Bayer“, hat  der integrationspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Arif Taşdelen eine Anfrage an die Staatsregierung gestellt. In dieser fragt er, wie für Markus Söder ein echter Bayer aussieht und ob er es als störend empfindet, wenn nicht-bayerische Touristen in München Urlaub machen.

 

Taşdelen begründet die Anfrage so: „Mich würde mal interessieren, woran Herr Söder denn einen echten Bayer erkennt. Geht er zu jedem einzelnen hin und fragt ihn? Oder ist er Hellseher und kann auch bei Leuten, die nicht unbedingt Lederhose und Dirndl tragen, wissen, dass sie nicht aus Bayern kommen?

 

Ich glaube viel mehr, dass Herr Söder mit dieser unsinnigen Aussage mal wieder Stimmung machen wollte. Im Übrigen kann es durchaus sein, dass am Münchner Marienplatz der ein oder andere Nicht-Bayer anzutreffen ist. Der Marienplatz ist ein touristischer Hotspot, wie sicher auch Herrn Söder bekannt ist. Sonst prahlt er ja immer damit, dass so viele Menschen ins schöne Bayern kommen. Stört es ihn jetzt plötzlich, wenn Saarländer, Hessen aber auch Italiener und Österreicher bei uns Urlaub machen?

 

Nebenbei bemerkt kommen Touristen ja auch explizit zum Urlauben, Shoppen und Konsumieren nach Bayern. Damit tragen sie auch zum Wohlstand des Freistaats bei. Das sollte Herr Söder als Finanzminister eigentlich wissen.“

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