Politik zum Anfassen

Rund 100 Bürgerinnen und Bürger informieren sich über meine Arbeit als Abgeordneter im Bayerischen Landtag. Und stellen Fragen, die wichtig für meine Arbeit sind.

 

Wie die Arbeit eines Landtagsabgeordneten aussieht, ist vielen Menschen oft nicht klar. Deswegen lade ich regelmäßig Besuchergruppen in den Bayerischen Landtag nach München ein, um ihnen meine Arbeit und die Arbeit des bayerischen Parlaments begreifbar zu machen. Am 29. September 2017 sind rund 100 Bürgerinnen und Bürger meiner Einladung in den Bayerischen Landtag gefolgt. Diesmal waren es überwiegend junge Leute. Sie engagieren sich in unterschiedlichen Organisationen und Vereine wie den Wirtschaftsjunioren, dem Kreisjugendring Nürnberg-Stadt, der Bayerischen Sportjugend, der ver.di Jugend, der Evangelischen Jugend Nürnberg oder der Freiwilligen Feuerwehr Boxdorf.

 

Im Plenarsaal des Landtags habe ich meinen Gästen zunächst über meine Arbeit als Abgeordneter berichtet. Sitzungen im Bayerischen Landtag, Ausschussarbeit, Termine vor Ort, Gespräche mit Bürgern – das und vieles mehr gehört zu meinem Berufsalltag. Dann habe ich mir Zeit für die Fragen der Gruppe genommen. Als gewählter Volksvertreter will ich wissen, was die Menschen bewegt. Gesprochen haben wir über Bildungspolitik, Integration und weitere wichtige Themen. Die klugen Fragen der Besucherinnen und Besucher sind wichtige Anregungen für meine Arbeit und haben wieder einmal gezeigt, dass junge Leute sehr wohl politikinteressiert sind. Oft wird jungen Menschen pauschal Politikverdrossenheit nachgesagt. Das stimmt aber nicht, wie ich wieder einmal gemerkt habe.

 

Nach dem Gespräch lernte die Gruppe in einer geführten Tour die Räumlichkeiten des Landtags kennen. Noch mehr politisches Wissen gab es in einem Info-Film über den Bayerischen Landtag. Welche Parteien sitzen im aktuellen Landtag? Was sind Fraktionen? Wozu gibt es Ausschüsse? Und was ist das Plenum? Der Film informierte die Gruppe über die grundsätzliche Arbeitsweise des Bayerischen Landtags und sollte die noch offenen Fragen beantworten.

 

Der Besuch im Maximilianeum hat das Thema Politik für meine Gäste hoffentlich ein Stück weit greifbarer gemacht. Was mein persönliches Highlight war? Definitiv das persönliche Gespräch mit den Gästen im Plenarsaal. Der direkte Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern ist meine wichtigste Arbeitsgrundlage. Ich kann als Politiker zwar mutmaßen, was die Menschen vor Ort brauchen, was ihnen Angst macht, was sie bewegt. Letztlich reichen bloße Vermutungen aber nicht, um gute Politik zu machen. Wir müssen die Menschen vor Ort fragen. Ihnen zuhören. Ihre Anregungen aufnehmen. Und diese dann in die parlamentarische Arbeit miteinbringen.

 

Wenn auch Sie meine Arbeit im Bayerischen Landtag besser kennenlernen möchten, melden Sie sich gerne in meinem Büro. Ich freue mich, Ihnen meinen Arbeitsplatz zu zeigen!

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