Pädagogischer Campus in Nürnberg soll durch Bestellbau entstehen

Landtagsabgeordneter Taşdelen: Projekt darf nicht länger in der Warteschleife hängen

 

Laut Auskunft des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst hat die Staatsregierung ihre Pläne für einen Grundstückskauf für den Neubau des pädagogischen Campus der Friedrich-Alexander-Universität im Nürnberger Norden aufgegeben. Wie das Ministerium auf Anfrage der Nürnberger Landtagsabgeordneten Arif Taşdelen und Stefan Schuster mitteilt, soll das Projekt stattdessen durch eine öffentliche Ausschreibung für einen Bestellbau realisiert werden. „Die Standortsuche seitens der Staatsregierung gleicht bisher einer Irrfahrt. Studierende und Lehrende brauchen endlich eine Perspektive. Das Projekt muss schleunigst aus der Warteschleife geholt werden“, kommentiert Taşdelen.

 

Da die notdürftig sanierten Gebäude an der Regensburger Straßen nur noch bis 2024 genutzt werden dürfen, drängt die Zeit. Bisher scheiterten jedoch sämtliche Verhandlungen des Freistaats für einen Grundstücksankauf. „Weitere Verzögerungen darf sich die Staatsregierung nicht leisten. Deshalb ist bei der öffentlichen Ausschreibung für einen Bestellbau keine Zeit zu verlieren. Denn trotz des Zeitdrucks muss gewährleistet sein, dass hohe Qualitätsstandards gelten, damit ein geeignetes und modernes Gebäude gefunden wird“, stellt Taşdelen klar.

 

Hintergrund: Ende Juni wurde bekannt, dass der pädagogische Campus doch nicht auf dem ehemaligen Schöller-Areal im Nürnberger Norden errichtet werden kann, da ein privater Investor das betreffende Grundstück gekauft hat. Daraufhin kontaktierten Taşdelen und Schuster den Bayerischen Wissenschaftsminister mit der Bitte, alles dafür zu zu tun, dass der Freistaat schnell einen geeigneten Standort in Nürnberg findet.

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