Lärmbelastung entlang S2 in Nürnberg

SPD-Abgeordneter Taşdelen kämpft für lärmärmere Züge.

 

Anwohner aus Feucht (Mittelfranken) haben den SPD-Landtagsabgeordneten Arif Taşdelen kontaktiert. Sie baten um Unterstützung angesichts der hohen Lärmbelastung auf der Linie S2 der S-Bahn Nürnberg. Nun hat Taşdelen – seit der Landtagswahl 2018 neuer SPD-Betreuungsabgeordneter für den Stimmkreis Nürnberg-Ost und damit auch Feucht – Bayerns Innenminister Joachim Herrmann mittels Brief auf den Sachverhalt hingewiesen. In dem Brief fragt Taşdelen auch, ab wann voraussichtlich auf den Gleisen der Linie S2 neue und damit lärmärmere Züge verkehren werden.

 

„Ich kann den Unmut der Anwohnerinnen und Anwohner sehr gut nachvollziehen. Laute Züge und die damit einhergehende Lärmbelastung gehen auf die Psyche und können krank machen. Da muss was passieren“, erklärt Taşdelen zu seinem Schreiben.

 

Wie die Anwohner Taşdelen mitteilten, fahren auf anderen S-Bahn-Linien der S-Bahn Nürnberg bereits neue und damit lärmärmere Züge, während auf der S2-Linie überwiegend ältere Züge verkehren, die eine erhöhte Lärmbelastung mit sich bringen.

 

Im Sinne der Anwohner hofft der neue SPD-Betreuungsabgeordnete auf eine positive Antwort, die er den Betroffenen, wie versprochen, auch übermitteln wird: „Öffentliche Verkehrsmittel sind im Kampf gegen den Klimawandel und für eine gute Luftqualität unverzichtbar. Davon bin ich überzeugt. Damit die Menschen im Freistaat dies jedoch mittragen, müssen wir die Lebensrealität der Anwohner in gleisnahen Regionen auch immer mitbedenken. Andernfalls wird die Verkehrswende schwierig.“

Jetzt teilen:

Aktuelles

Anlässlich der Bekanntgabe der Preisträger des Bayerischen Integrationspreises 2024 freut sich der Landtagsabgeordnete Arif Taşdelen, dass das Internationale Frauen- & Mädchenzentrum aus Nürnberg den zweiten Platz gewonnen hat: „Diese Auszeichnung ist nicht nur eine Würdigung des IFMZs, sie ermöglicht es dem Frauen- & Mädchenzentrum auch, sein Integrationsangebot zu erweitern.“
Die AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag hat einen Gesetzentwurf eingebracht, mit dem sie nichts anderes als einen Schaufensterantrag, gefüllt mit Hass, präsentiert. Sie beabsichtigt eine Änderung der Bayerischen Bauordnung dahingehend, dass den Städten und Gemeinden grundsätzlich untersagt werden soll, ein Minarett zu errichten.
Zu den Enthüllungen des Nachrichtenmagazins Correctiv.