Erdbeben: Unendliches Leid in der Türkei und in Syrien — Danke für die Hilfsbereitschaft!

Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Spender*innen und Ehrenamtlichen, die Hilfspakete gepackt und verladen haben. Mir zeigt das einmal mehr, wie groß die Solidarität und Hilfsbereitschaft in unserer Gesellschaft ist.

 

Das verheerende Erdbeben hat große Teile der Türkei und Syrien buchstäblich ausgelöscht. Mehrere zehntausend Tote, Verletzte und hunderttausende obdachlos gewordene Menschen — das ist die schreckliche Bilanz dieses Erdbebens.

 

Aufgrund der katastrophalen Auswirkungen dieser Naturkatastrophe wollte ich selbst tätig werden und habe über die sozialen Medien und die Presse einen Hilfeaufruf gestartet: Bis zum 17. Februar habe ich mein Wahlkreisbüro in Nürnberg zur Verfügung gestellt und die Bevölkerung aufgerufen, Sachspenden — hauptsächlich dringend benötigte Babyartikel — abzugeben. Die Resonanz war überwältigend: Zwei Kleinbusse haben wir mit Sachspenden vollgeladen, die ins Erdbebengebiet gefahren sind.

 

Gemeinsam mit dem Fußballprofi Taylan Duman vom 1. FC Nürnberg habe ich mich in meinem Wahlkreisbüro über die aktuelle Situation der Menschen in den Erdbebengebieten ausgetauscht. Auch er kam nicht mit leerenden Händen und hat Sachspenden mitgebracht.

 

Sachspenden für die Überlebenden vor Ort ist das Eine. Andererseits gibt es viele türkische Mitbürger*innen bei uns, die kurzfristig ihre — von der Katastrophe betroffenen — Verwandten nach Deutschland holen wollen, damit sie hier für ein paar Wochen oder Monate in Sicherheit sind. Allerdings zeigt sich noch immer, dass die bürokratischen Hürden für ein erforderliches Visumverfahren ziemlich hoch sind. Daher habe ich an den Bayerischen Ministerpräsidenten geschrieben und dafür geworben, sich dafür einzusetzen, diese Hürden zumindest vorübergehend zu vereinfachen.

 

Auch innerhalb der SPD-Landtagsfraktion haben wir uns als Abgeordnete organisiert und Spenden für die Erdbebenopfer in Syrien und der Türkei gesammelt. Dieses Geld stammt dabei aus einem Topf aus Beiträgen der Abgeordneten.

 

Um meine persönliche Solidarität mit den Betroffenen deutlich zu machen, habe ich mich ins Kondolenzbuch des Generalkonsulats der Republik Türkei in Nürnberg sowie ins Kondolenzbuch des Bayerischen Landtags eingetragen. Darüber hinaus habe ich gemeinsam mit vielen Mitbürgerinnen und Mitbürgern an verschiedenen Gedenkveranstaltungen, wie am 16. Februar in Nürnberg am Plärrer, teilgenommen, um unserer Trauer Ausdruck zu verleihen und füreinander einzustehen.

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