„Drohendes Kino-Sterben im Herbst muss verhindert werden“

Heinrich und Taşdelen zum Gespräch im Cinecittá

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriela Heinrich und der SPD-Landtagsabgeordnete Arif Taşdelen erkundigten sich bei einem Gespräch mit der Geschäftsführerin des Cinecittá Laura Weber nach der Situation der Kinos in der Corona-Krise. Viele Kinos blicken nach Monaten der Schließung und weiterhin niedrigen Besucherzahlen in eine ungewisse Zukunft. „Ein drohendes Kino-Sterben im Herbst muss unbedingt verhindert werden. Kinos sind ein wichtiger Bestandteil unserer Kulturszene“, so Heinrich und Taşdelen.

 

Auch nach der Wiedereröffnung der Kinos habe man im Cinecittá weiterhin nur 20 bis 25 Prozent des regulären Umsatzes. „Wir hängen in der Luft“, so Weber. Da der Großteil der Filme aus den USA kommt, sind viele Neustarts verschoben, darunter auch erwartete Kassenschlager wie etwa der neue James Bond-Film. Dabei gehe es dem Cinecittá noch vergleichsweise gut, da die hauseigenen Restaurants zum Umsatz beisteuerten. Der Großteil der Kinos habe aber insbesondere mit hohen Mietzahlungen zu kämpfen.

 

Im Cinecittá hat man sich auf Kino in Pandemiezeiten eingestellt: Tickets wie auch Popcorn können online gekauft werden, die Getränke und Snacks werden am Platz serviert. Auch der Mindestabstand ist im Kinosaal durch ein reduziertes Platzangebot gegeben, am Platz darf die Maske abgenommen werden. Taşdelen und Heinrich zeigen sich beeindruckt vom Corona-Konzept des Cinecittá: „Dank der Maßnahmen zum Gesundheitsschutz ist ein sicheres Kino-Erlebnis auch in Corona-Zeiten möglich.“ Die beiden Abgeordneten versprechen, die Situation der Kinos im Blick zu behalten und sich auf Bundes- und Landesebene weiter für zielgerichtete Unterstützungsprogramme einzusetzen.

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