S3 Neumarkt-Nürnberg

Keine Verbesserungen für Pendler in Sicht

Foto: Klaus Schillinger

Der SPD-Landtagsabgeordnete Arif Taşdelen hatte aufgrund zahlreicher Beschwerden im Mai 2019 den Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn AG für den Freistaat Bayern Klaus-Dieter Josel in einem Brandbrief aufgefordert, endlich Abhilfe zu schaffen. Nach einer dürftigen Antwort der DB und nochmaliger Aufforderung, konkreter zu werden, hat Taşdelen nun eine Antwort erhalten, die zumindest etwas konkreter ausfällt.

Die zusätzlichen Fahrzeuge, die im April und Juni 2019 bei der S-Bahn Nürnberg in Betrieb genommen wurden, könnten dafür sorgen, dass Pendler von Neumarkt nach Nürnberg längere Züge bekommen, damit sie nicht länger in überfüllten Zügen fahren müssen.

Taşdelen sagt außerdem: „Die Antwort zeigt deutlich, dass wir den Nürnberger Hauptbahnhof technisch aufrüsten müssen. Es kann nicht sein, dass tausende Pendler bei Regen und Schnee im nicht überdachten östlichen Bahnsteigbereich aussteigen und zum Ausgang vorlaufen müssen, nur weil die derzeitige Signaltechnik ein Vorfahren bis Höhe Empfangsgebäude nicht zulässt.“

Auch für die von vielen Pendlern gewünschte Ausweitung auf einen regelmäßigen 20-Minuten-Takt müsse die Bayerische Eisenbahngesellschaft endlich die nötigen Rahmenbedingungen schaffen, so Taşdelen: „Ich fordere deshalb den Ministerpräsidenten Dr. Söder auf, mit der Attraktivität des Bahnfahrens in unserer Heimatstadt Nürnberg anzufangen.“

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