Bayerns Schulsekretärinnen am Limit

SPD fordert im Landtag mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen

Die Anforderungen an Verwaltungsangestellte in Bayerns Schulen steigen seit Jahren. In der heutigen Plenarsitzung des Bayerischen Landtags (21.03.2019) forderte der SPD-Landtagsabgeordnete Arif Taşdelen deshalb mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen für Verwaltungsangestellte.

Konkret will die SPD für alle Schulsekretariatskräfte in Bayern eine Bezahlung nach der Entgeltgruppe E6 mit der Möglichkeit einer Beförderung bis zu E8. Aktuell werden die Verwaltungsangestellten an Bayerns Grundschulen, Förderzentren und Mittelschulen ohne vollständigen M-Zug lediglich nach E4 bezahlt. 

E4 bedeutet für eine Vollzeitkraft ca. 1500 Euro netto im Monat – ein Unding im reichen Bayern, wie Taşdelen findet. 

Sekretärinnen und Sekretäre seien die ersten Ansprechpartner für Schüler, Lehrer, Eltern, Handwerker, Lieferanten und viele mehr, erklärte Taşdelen weiter. „Sie sind die gute Seele der Schule und verdienen Anerkennung für das, was sie täglich leisten.“

Außerdem fordert die SPD für jede bayerische Schule mindestens eine halbe Stelle für Verwaltungsangestellte. Aktuell ist das noch nicht der Fall, was Taşdelen scharf kritisiert.

Als Grund für die wachsenden Anforderungen sieht die SPD steigende Schülerzahlen und neue Aufgaben durch die Digitalisierung. „Wir müssen den Beruf der Verwaltungsangestellten endlich attraktiver machen. Hier ist auch der Freistaat Bayern als Dienstherr in der Pflicht“, so Taşdelen weiter.

Neue S-Bahn-Züge zwischen Roth und Altdorf bei Nürnberg voraussichtlich ab 2020 Minarett-Verbot