Arif Taşdelen präsentiert „Arif-T Direkt" gegen den Rechtsruck

Eine Kampagne gegen den gegenwärtigen Rechtspopulismus

Arif Taşdelen und sein "Medikament" Arif-T Direkt (Foto: Team Taşdelen)

Zu einer ungewöhnlichen Maßnahme hat sich der SPD-Landtagsabgeordnete Arif Taşdelen entschlossen: Mit der Kampagne „Arif-T Direkt“ will Taşdelen ein klares Zeichen gegen den aktuellen Rechtsruck setzen, der vielen Menschen in Nürnberg und darüber hinaus Sorgen bereitet. Am Donnerstag, den 4.10.2018, stellte er die Kampagne dazu vor.  

„In den letzten Wochen sind sehr viele Menschen auf mich zugekommen, die ihren Unmut über den Rechtsruck geäußert haben. Da wollte ich einfach nicht länger tatenlos bleiben“, erklärt der Nürnberger Abgeordnete seine Motivation. „Und weil ich glaube, dass man mit Humor die Menschen eher erreicht als mit dem erhobenen Zeigefinger, fand ich die Idee zu Arif-T Direkt perfekt.“ 

Die Idee hinter Arif-T Direkt ist gewitzt: Auf der Medikamentenschachtel heißt es ergänzend „Gegen Rechtspopulismus und andere Kopfschmerzen“, damit ist der Zweck von Arif-T Direkt klar. Auf der Rückseite steht: „Arif-T Direkt in den Landtag ist ein gutes Rezept gegen den grassierenden Rechtspopulismus und billige Nachahmung der AfD. Denn Arif Taşdelens Politik ist wirksam und dabei gut verträglich. Und das auch für die, die sonst andere Parteien wählen und dieses Mal bewusst ein Zeichen setzen wollen.“ In den Medikamentenschachteln befindet sich natürlich keine echte Arznei, dafür aber Gummibärchen. 

Bis zur Landtagswahl am 14. Oktober will Taşdelen 2500 Stück seines Medikaments Arif-T Direkt unter die Nürnbergerinnen und Nürnberger bringen. „Nürnberg ist schließlich die Stadt des Friedens und der Menschenrechte. Wenn nicht hier, wo dann müssen wir klare Kante gegen radikale Parolen und Hass zeigen?“, so Taşdelen.

Zudem sollen zwei humorvolle Videospots zu „Arif-T Direkt“ die Menschen auch in den sozialen Medien davon überzeugen, dass Parteien, die sich gegenseitig rechts überholen, die falsche Antwort auf die gegenwärtigen Herausforderungen sind. Das eine Video zeigt zwei Mütter auf dem Spielplatz. Die eine Mutter hat „voll die Kopfschmerzen“, natürlich wegen der bevorstehenden Landtagswahl. Die andere Mutter diagnostiziert sofort „Populismusunverträglichkeit“ und überreicht ihr Arif-T Direkt. Das andere Video zeigt einen Patienten mit Kopfschmerzen in einer Apotheke, dem die Apothekerin ebenfalls Arif-T Direkt empfiehlt. Die Videos sind ab heute auf Taşdelens Facebook-Seite zu sehen.

Bei aller Gewitztheit, die in der Kampagne steckt, wird Taşdelen zum Schluss noch einmal ernst: „Radikale Parolen und Tabubrüche können weder die Gegenwart bewältigen noch die Zukunft gestalten, davon bin ich überzeugt. Ich für meinen Teil will politisch deshalb alles mir Mögliche tun, um den Radikalen nicht die Zukunft unseres Landes zu überlassen.“

Arif-T Direkt: gegen Rechtspopulismus und andere Kopfschmerzen (Episode 1)

Arif-T Direkt: gegen Rechtspopulismus und andere Kopfschmerzen (Episode 2)

Wachsender Ärger über Lkw-Parker in Wohngebieten Arif Taşdelen fordert neues Stellwerk für die Gräfenbergbahn