Wirtschaftsstandort Mittelfranken: Die richtigen Weichen stellen

Der mittelfränkischen Wirtschaft geht es gut. Wir müssen weiter daran arbeiten, dass das so bleibt, sagt SPD-Landtagsabgeordneter Arif Taşdelen.

Perspektiven des mittelfränkischen Arbeitsmarkts: Podiumsdiskussion der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. in Nürnberg. Foto: Büro Tasdelen

Die Metropolregion Nürnberg ist deutschlandweit eine der erfolgreichsten Wirtschaftsregionen. Bei einer Podiumsdiskussion der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. diskutierte der SPD-Landtagsabgeordnete Arif Taşdelen am 9. Mai 2018 mit weiteren Vertretern aus Politik und Wirtschaft Strategien, um den wirtschaftlichen Erfolg der Region auch langfristig zu sichern. 

Ausgangspunkt der Diskussion war die aktuelle Situation auf dem mittelfränkischen Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenquote fiel zwischen 2007 und 2017 von 6,5 Prozent auf 3,9 Prozent, besonders bei Jugendlichen, Frauen und Langzeitarbeitslosen war die Entwicklung spürbar. „Die mittelfränkische Wirtschaft ist kein Sorgenkind mehr“, so der Nürnberger Abgeordnete Taşdelen. „Das ist aber kein Grund, jetzt die Hände in den Schoß zu legen. Wir müssen schon heute über den Tellerrand schauen, damit Mittelfrankens Wirtschaft auch in Zukunft erfolgreich ist“, so Taşdelen weiter. 

Zu den Herausforderungen zählen insbesondere die Digitalisierung, die alternde Gesellschaft, der Fachkräftemangel und die Integration Geflüchteter in den Arbeitsmarkt. Vor diesem Hintergrund setzt sich Tasdelen für eine bessere Unterstützung der mittelfränkischen Betriebe, insbesondere im Handwerk, bei der Gewinnung von Auszubildenden und Fachkräften im In- und Ausland ein. 

Weiter fordert er, die Betriebe mit dem digitalen Wandel nicht alleine zu lassen. „Die Digitalisierung bietet zwar zahlreiche Vorteile. Sie bringt aber auch Unsicherheiten und Herausforderungen mit sich, die wir ernst nehmen müssen. Nur im Dialog können wir Mittelfranken langfristig als Wirtschaftsstandort sichern, der den kleineren und mittleren Betrieben wie auch den Arbeitnehmern und schließlich den Endverbrauchern attraktive Lebens- und Arbeitsbedingungen bietet.“

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