Jugend

Jugendpolitik ist Zukunftspolitik - alle junge Menschen müssen die gleichen Chancen haben, Bildung und Wohlstand zu erreichen. Dafür setze ich mich als jugendpolitischer Sprecher ein.

Haben alle junge Menschen die gleichen Chancen, Bildung und Wohlstand zu erlangen? Es deutet einiges darauf hin, dass Bayern noch einen weiten Weg zurücklegen muss, bis Chancengleichheit erreicht ist. Wachsende Bildungsansprüche, die Globalisierung von Wirtschaft und Arbeitsmärkten und der demografische Wandel stellen dabei große Herausforderungen dar. Genau deshalb müssen wir Politiker den Maßstab an unsere Arbeit hoch ansetzen. Wir müssen die beste Jugendpolitik machen, die denkbar ist. 

Dabei müssen wir der großen Vielfalt des Aufwachsens junger Menschen in Bayern gerecht werden. Auf der einen Seite gibt es Kinder und Jugendliche, die in sozial schwierigen Verhältnissen groß werden. Auf der anderen Seite stehen Kinder und Jugendliche mit deutlich besseren Startchancen. Zwischen diesen Extremen bewegt sich der übergroße Teil der jungen Menschen in Bayern.

Als jugendpolitischer Sprecher stehe ich auch deshalb für eine Agenda, die den unterschiedlichen Lebensrealitäten junger Menschen gerecht wird. Wir brauchen eine Jugendpolitik, die sie alle auf ihrem Lebensweg zu Erwachsenen mit Verantwortung für sich selbst, ihre Mitmenschen und die Umwelt bestmöglich begleitet. 

Wofür ich stehe:

  • Wahlrecht ab 16 Jahren: Junge Menschen interessieren sich für Politik und Gesellschaft. Sie wollen sich einbringen, ihnen fehlt bis jetzt aber die wichtigste Form der Mitsprachemöglichkeit: das Wahlrecht. Runde Tische mit Jugendlichen sind schön und gut, reichen aber nicht. Das Wahlrecht ab 16 Jahren in Bayern ist längst überfällig.
  • Niemand darf durchs Raster fallen: Wir müssen sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche und ihre Familien besonders unterstützen. Damit meine ich sowohl Kinder und Jugendliche mit als auch ohne Migrationshintergrund. Gute Konzepte brauchen wir vor allem in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Ausbildung, Arbeit und soziale Teilhabe.
  • Kostenloser ÖPNV für Schüler, Azubis und Studierende: Von jungen Menschen wird heute immer mehr Mobilität erwartet. Zugleich haben Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Studierende im Regelfall nur begrenzte finanzielle Mittel, um sich die täglichen Fahrten zur Schule, Ausbildungsstätte oder an die Uni zu leisten. Auch der Klimawandel macht Druck, die Zeit für ein kostenloses ÖPNV-Ticket für junge Menschen ist jetzt.
  • Stärkere Unterstützung von Jugendlichen bei der Ausbildung: In vielen Ausbildungsberufen herrscht heute schon Fachkräftemangel. Wir müssen junge Menschen in Fragen rund um den Beruf noch besser unterstützen. Wir müssen auch die Ausbildungsberufe attraktiver machen und fair entlohnen. Und wir müssen dafür sorgen, dass die Ausbildung an sich wieder ein besseres Image bekommt.
  • Stärkung der Jugendarbeit vor Ort: Junge Menschen engagieren sich im Sportverein, bei der Feuerwehr und in vielen anderen Bereichen. Damit tragen sich zu einem lebendigen Gemeinwesen vor Ort bei. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, brauchen wir noch mehr staatliche Unterstützung für die Jugendarbeit vor Ort. Eine bedarfsgerechte und verlässliche finanzielle Unterstützung und Ausstattung ist dabei unverzichtbar ebenso wie mehr hauptberufliche personelle Ressourcen. 
  • Politische Bildung, mehr und praxisnah: Politische Bildung ist oft sehr theoretisch. Zudem verändert sich die Welt in rasantem Tempo, daran muss sich die Vermittlung politischer Bildung anpassen. Medienkompetenz ist zum Beispiel ein Stichwort. Zudem brauchen wir noch mehr politische Bildung mit Praxisbezug und Anknüpfungen zu aktuellen Entwicklungen – in der Schule wie außerhalb. Auch deshalb besuche ich gerne Schulen, um (Landes-)Politik für junge Menschen greifbarer zu machen. Interessierte Schulen und Einrichtungen können jederzeit gerne mein Bürgerbüro kontaktieren, ich komme gerne vorbei!

Übrigens:

Ich besuche natürlich nicht nur Schulen. "Arif on Tour" ist ein Angebot für alle, die mit mir sprechen möchten. Wann immer es mein Terminkalender erlaubt, besuche ich Bürgerinnen und Bürger, Firmen und Institutionen, die ein Anliegen haben. In den nachfolgenden Berichten lesen Sie auch von einigen "Arif on Tour"-Einsätzen.

Wenn Sie der Meinung sind, dass ich auch mal bei Ihnen vorbeikommen soll, melden Sie sich!

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